Borussia Mönchengladbach steht am Freitagabend ein schwieriges Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart im Rahmen des siebten Bundesliga-Spieltags bevor. Anstoß in der MHP Arena ist um 20.30 Uhr. Die Borussen, die mit null Punkten aus sechs Spielen und einer Bilanz von null Siegen, null Unentschieden und sechs Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz stehen, suchen dringend eine Wende.

Die Mannschaft reist mit einer schweren Niederlagenserie im Gepäck an. Nach der 1:2-Heimpleite gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht Gladbach mit null Punkten aus sechs Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Die Lücke zur Spitze beträgt bereits 14 Zähler. Ein Sieg in Stuttgart wäre ein dringend benötigter Befreiungsschlag. Die jüngste Form mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen in den letzten fünf Pflichtspielen und zwei Niederlagen in Folge bietet wenig Zuversicht.

Letzte Begegnung endete klar

Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen sind für die Borussen schmerzhaft. Am 25. Januar 2026 unterlag man im eigenen Stadion dem VfB mit 0:3. Die aktuelle Form der Schwaben ist durchwachsen. Nach einem 1:1 gegen Atlético Madrid in der Champions League und einer 0:1-Niederlage beim Hamburger SV folgten zuvor Siege gegen Slovan Bratislava und den SC Paderborn.

Gladbachs jüngste Ergebnisse zeigen eine ähnlich holprige Phase. Nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim am 18. Oktober gab es eine 1:2-Pleite beim 1. FC Köln am 11. Oktober und ein 1:1 im Testspiel beim FC St. Pauli am 3. Oktober. Die einzigen Lichtblicke der letzten Wochen waren der 3:0-Sieg beim Sportfreunde Siegen am 24. September und das torreiche 3:4 gegen Mainz 05 am 19. September. In der laufenden Saison kassierte die Mannschaft bereits 20 Gegentreffer bei nur acht eigenen Toren, was eine Tordifferenz von minus zwölf bedeutet.

Personelle Situation

Für das Spiel in Stuttgart am Samstag 23. Oktober muss man auf die zuletzt eingesetzte Startelf zurückgreifen. Torwart Nicolas wurde gegen Hoffenheim von Sander, Diks, Chiarodia und Ullrich verteidigt. Im Mittelfeld kamen Scally, Uno, Florian Neuhaus und Wael Mohya zum Zug, während Bolin und Lidberg den Angriff bildeten. Mohya war es, der beim 1:2 gegen Hoffenheim den Anschlusstreffer erzielte, assistiert von Neuhaus. Scally hatte zuvor beim 1:2 in Köln getroffen.

Stuttgart, aktuell Dreizehnter der Tabelle, setzte zuletzt in der Champions League auf eine 4-2-3-1-Formation mit Seimen im Tor und einer Abwehr um Vagnoman, Hendriks, Chabot und Mittelstädt. Stiller und Prömel bildeten das defensive Mittelfeld, während Leweling, El Khannouss und Führich den offensiven Dreier hinter Stürmer Undav stellten.

Der nächste Spieltag führt Gladbach dann zurück ins heimische Borussia-Park. Dort wartet am 30. Oktober der FC Augsburg. Zuvor gilt die volle Konzentration dem Duell in Stuttgart, wo die Mannschaft endlich den Knoten platzen lassen muss.