Ein von Borussia Mönchengladbach angefragter Trainer hat ein Angebot des Bundesligisten abgelehnt. Der Wunschkandidat von Sportdirektor Rouven Schröder sagte aus terminlichen Gründen ab und verlängert damit die unruhige Suche nach einem Nachfolger für Marek Polanski.

Die Absage trifft den Klub in einer schwierigen Phase. Gladbach steht nach drei Spieltagen mit null Punkten auf dem 17. Tabellenplatz und hat neun Gegentore mehr kassiert als selbst erzielt. Die sportliche Lage erhöht den Druck auf Schröder, der die Trainersuche seit Polanskis Abgang leitet. Ein internationaler Titelträger, der in der Vergangenheit mit Schröder zusammengearbeitet haben soll, wurde mit dem Posten in Verbindung gebracht, doch eine Einigung kam nicht zustande.

Suche geht weiter

Ohne einen neuen Chefcoach muss die Mannschaft die schwierige Aufgabe angehen, aus der Abstiegszone herauszukommen. Die letzten fünf Pflichtspiele brachten mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage eine gemischte Bilanz. Die aktuelle Personallage ist angespannt, wie die Verletztenliste zeigt, auf der sechs Spieler wie Topscorer Hugo Bolin verzeichnet sind.

Der nächste Spieltag führt Gladbach am 5. Dezember zum Tabellensiebten Bayer Leverkusen. Die genauen Termine für die kommenden Wochen sind im Spielplan zu finden. Die Verantwortlichen müssen nun schnell eine Alternative finden, um die Mannschaft vor dem wichtigen Auswärtsspiel zu stabilisieren.

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