Borussia Mönchengladbach steht nach der 1:2-Derby-Niederlage gegen den 1. FC Köln am Sonntag mit null Punkten aus fünf Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Der langjährige Gladbach-Manager Max Eberl sieht den Klub nun im harten Abstiegskampf und mahnt zu Realismus.
Eberl, der von 1999 bis 2022 als Spieler, Sportdirektor und Geschäftsführer für die Fohlen arbeitete, verfolgte die Partie am vergangenen Wochenende. „Ich war 23 Jahre bei dem Verein, natürlich schaue ich dahin und sehe gerade die Entwicklung“, sagte der heutige Bayern-Sportdirektor. Er betonte, dass es derzeit nicht um große Träume gehen dürfe. „Entscheidend ist, dass eben auch das Umfeld in Gladbach gerade versteht, okay, jetzt geht es gerade nicht darum, irgendwelche Träume zu realisieren, sondern einfach da unten rauszukommen.“
Die Niederlage war das Debüt von Cheftrainer Alexander Blessin, der den zuvor entlassenen Eugen Polanski ersetzte. Gladbachs jüngste Form zeigt mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen in den letzten fünf Partien weiterhin große Probleme. Die Mannschaft hat in dieser Saison bereits 18 Gegentore kassiert.
Der Blick richtet sich nun auf das nächste Pflichtspiel. Am Samstag empfängt Borussia Mönchengladbach im BORUSSIA-PARK den direkten Tabellennachbarn 1899 Hoffenheim, der aktuell auf Platz 17 steht. Um aus der Krise zu finden, muss das Team von Blessin schnell Punkte sammeln und die Defensive stabilisieren.
