Borussia Mönchengladbach steht vor einem möglichen peinlichen Rekord, sollte das Team am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim im ista-Borussia-Park (17.30 Uhr, DAZN) erneut verlieren. Nach fünf Spieltagen ist der Klub mit null Punkten und 18 Gegentoren Tabellenletzter der Bundesliga. Ein weiterer Rückschlag im direkten Kellerduell gegen den 17. Hoffenheim würde die schwierige Lage deutlich verschärfen.
Mehrere Vereinslegenden haben sich nun mit einem eindringlichen Appell an die Anhänger gewandt. Horst Köppel betonte die Notwendigkeit von Rückhalt. „Was jetzt in so einer bedrohlichen Situation wirklich gar nicht mehr hilft, sind Schuldzuweisungen und Diskussionen, wer was verbockt hat“, sagte der Ex-Spieler. Es gehe schlicht um Siege und dafür brauche die Mannschaft die volle Unterstützung von der Kurve und dem Vorstand.
Auch Klubpräsident Rainer Bonhof und Ex-Profi Christoph Kramer riefen in den letzten Tagen zur Einheit auf. Bonhof hatte sich bereits nach der 1:2-Derbyniederlage beim 1. FC Köln an die Fans gewandt. Die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin steht unter immensem Druck. Die letzten fünf Pflichtspiele brachten nur einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen. Das nächste Spiel gegen Hoffenheim ist für den 18. Oktober angesetzt. Die letzte Begegnung mit Hoffenheim endete im Mai mit einem 4:0-Heimsieg für Gladbach, doch die aktuelle Form spricht eine andere Sprache. Ein Erfolg am Sonntag wäre der dringend benötigte Befreiungsschlag.
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