Borussia Mönchengladbach hat sich mit einem 2:0-Erfolg beim Karlsruher SC für das Achtelfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Der Sieg fiel trotz einer frühen Roten Karte für Philipp Sander in der 39. Minute und über 50 Minuten in Unterzahl erstaunlich souverän aus. Die Mannschaft von Alexander Blessin steht in der Bundesliga mit nur einem Sieg und sechs Niederlagen aus sieben Spielen auf dem 18. Tabellenplatz und hat bereits 14 Punkte Rückstand auf die Spitze.
Robin Hack brachte die Borussia bereits in der 7. Minute mit einem Treffer in Führung. Nach Sanders Platzverweis für ein nicht-break Foul kurz vor der Pause erhöhte Lukas Ullrich in der 49. Minute per Kopfball zum 2:0. Damit sicherte Gladbach den Einzug und baute die positive Dynamik unter Trainer Alexander Blessin aus, der erst vor wenigen Tagen das erste Bundesligasaisonspiel gegen Stuttgart gewonnen hatte.
„Wahnsinnig stolz“ sei er auf seine Mannschaft, sagte Gladbachs Trainer Blessin. „So eine Rote Karte kann einen Spielverlauf auch ändern. Dann geht es mehr oder weniger darum, über 50 Minuten zu leiden.
Der Erfolg im Pokal kommt zur rechten Zeit für das Team, das in der Bundesliga mit nur drei Punkten aus sieben Spielen auf dem letzten Tabellenplatz steht. In der Liga wurden bisher 11 Tore erzielt, aber 22 Gegentore kassiert. Die jüngste Formkurve zeigt jedoch nach oben: In den letzten fünf Pflichtspielen gab es zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Nächste Aufgabe ist das Heimspiel gegen den 13. der Tabelle, SC Paderborn 07, am Samstag, 31. Oktober. Blessins Mannschaft will die neue Zuversicht nun in die Liga retten. Topscorer dieser Saison ist bisher Joe Scally mit drei Treffern.
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