Gladbach hat den Transfer von Jan Leszczynski aus Warschau beschleunigt – der 19‑jährige Abwehrspieler unterschreibt bis 2029 und soll sofort in die Startelf einsteigen. Der Deal wurde am 26. Juni 2026 offiziell bestätigt und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Fohlenelf mit 12. Platz und 38 Punkten im Mittelfeld der Bundesliga kämpft.

Wie kam es zum schnellen Abschluss?

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Borussia Mönchengladbach und Legia Warschau hat sich die Ablösesumme laut Klubsprecherin Anna Müller auf 4,2 Millionen Euro festgelegt. Der Verein aus dem Kraichgau drückte darauf, dass Leszczynski bereits im Sommertraining integriert werden soll, um die Defensive zu stärken. Die Verhandlungen wurden laut Quelle von TSG 1899 Hoffenheim abgekoppelt, weil der Stürmer Haris Tabakovic dort ein alternatives Ziel war.

Warum ist Leszczynski wichtig für die Defensive?

Gladbach hat bislang 53 Gegentore kassiert – die schlechteste Bilanz seit der Saison 2022/23. Mit Leszczynski, der in 28 Spielen für Legia 3 Tore und 5 Vorlagen beisteuerte, hofft das Trainerteam um Gerhard Struber, die Stabilität zu erhöhen. Der junge Polizist ist für seine Zweikampfstärke und sein gutes Stellungsspiel bekannt, was besonders gegen die offensiven Teams im oberen Tabellendrittel nötig ist.

Was bedeutet das für die Saison?

Der Klub steht aktuell 51 Punkte hinter Bayern München und muss in den kommenden Spielen Punkte sammeln, um den Abstieg zu vermeiden. Mit Leszczynski im Kader könnte die Mannschaft ihre Bilanz von 9 Siegen, 11 Unentschieden und 14 Niederlagen leicht verbessern. Der Trainer plant, ihn sofort in das Spielsystem zu integrieren, um die Defensive bis zum nächsten Derby gegen den 1. FC Köln zu festigen.

Welche nächsten Schritte folgen?

Leszczynski wird voraussichtlich am 2. Juli sein erstes Training absolvieren und könnte bereits am 12. Juli im Bundesligaspiel gegen den FC St. Pauli starten. Der Klub arbeitet zudem an einer möglichen Rückkehr von Kō Itakura, sobald der Verkauf von Innenverteidiger Nico Elvedi abgeschlossen ist. Die Transfergerüchte um Lukas Kirkegaard bleiben bestehen, aber die Priorität liegt jetzt auf der schnellen Integration des neuen Polens.