Gladbach startet am Sonntag mit einem Vierkampf um die Zehn‑Position im Trainingslager. Der 12‑Uhr‑Kick‑off am Trainingsplatz 1 markiert den Auftakt der Saisonvorbereitung, bei dem Giovanni Reyna, Shuto Machino, Kevin Stöger und Florian Neuhaus um den Startplatz kämpfen.
Gladbach liegt derzeit 12. in der Bundesliga, hat 38 Punkte aus 34 Spielen (9 Siege, 11 Unentschieden, 14 Niederlagen) und eine Bilanz von 42 Tor für und 53 Tor gegen – 11 Punkte Rückstand zum Spitzenreiter Bayern München.
Wer sind die Kandidaten für die Zehn?
Giovanni Reyna, 23, kam mit hohen Erwartungen von Ex‑Manager Roland Virkus. In der WM zeigte er mit einem Außenrist‑Treffer gegen Paraguay (4:1) sein Potenzial. Trotzdem muss er seine Klasse im Trainingslager beweisen, um die Startelf zu erreichen.
Shuto Machino, 26, hatte bei der WM nur einen kurzen Einsatz gegen Brasilien (1:2). Trainer Eugen Polanski sieht jedoch das Talent des hängenden Stürmers, der in Kiel seine besten Leistungen auf der Zehn zeigte. Machino bekommt die Chance, sich zu beweisen.
Kevin Stöger, 32, steigerte sich zum Saisonende und verdiente sich regelmäßige Einsätze. Der Österreicher feiert kurz vor dem Saisonstart seinen 33. Geburtstag – Alter scheint seine Leistung nicht zu bremsen, doch Polanski bleibt vorsichtig.
Florian Neuhaus, 29, will seinen Vertrag bis 2027 definitiv erfüllen. Trotz hoher Gehaltsforderungen bleibt er ein Topverdiener, dessen Spielweise Polanski grundsätzlich mag. Neuhaus könnte seinen Stammplatz zurückerobern, wenn er im Vierkampf überzeugt.
Warum der Kampf um die Zehn wichtig ist
Die Zehn‑Position ist das kreative Herz von Borussias Angriff. Wer dort sitzt, bestimmt das Tempo und die Chancenverwertung. Mit 42 Tor für und 53 Tor gegen muss Gladbach mehr Durchschlagskraft zeigen, um aus dem Mittelfeld aufzusteigen.
Polanski betont, dass die Konkurrenz die Qualität im Team hebt. Ein intensiver Kampf im Trainingslager kann die Spieler mental stärken und taktische Flexibilität schaffen – beides nötig, um die Lücke zu Bayern zu schließen.
Was bedeutet das für die kommende Saison?
Sollte Reyna die Zehn übernehmen, könnte Gladbach von seiner WM‑Erfahrung profitieren und mehr Offensivdruck erzeugen. Machinos Schnelligkeit könnte die Flügel beleben, während Stöger Stabilität im Mittelfeld liefert. Neuhaus' Erfahrung könnte das Spiel lenken, wenn er die Führung übernimmt.
Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen, sobald das Training intensiver wird. Fans dürfen gespannt sein, wer am Ende die Startelf ziert, während Gladbach versucht, die aktuelle Tabellenposition zu verbessern und den Abstand zu Bayern zu verringern.
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