Borussia Mönchengladbach startet mit einem klaren Plan in die neue Saison. Trainer Eugen Polanski hat nach einer enttäuschenden 14. Platzierung in der Bundesliga (30 Punkte, 7 Siege, 9 Unentschieden, 13 Niederlagen) ambitionierte Ziele. Der 40-Jährige will die Mannschaft vertikaler spielen lassen und setzt auf Platz 12 als Mindestziel. ‚Wir müssen zu uns selbst unangenehm sein, um für den Gegner unangenehm zu sein‘, sagt Polanski im Interview mit der Rheinischen Post.

Wie reagierte Polanski auf die Kritik?

Polanski zeigte sich überrascht von der harten Kritik in den sozialen Medien. ‚Ich war schon verwundert, wie schnell das im Fußball alles geht‘, gibt er zu. Trotz der negativen Stimmen bleibt er zuversichtlich: ‚Ehrliche Kritik kommt aus dem innersten Kreis. Ich tue 24/7 alles dafür, dass wir erfolgreich sind.‘

Was sind Polanskis Ziele für die neue Saison?

Der Trainer will die Borussia in der kommenden Spielzeit deutlich verbessern. ‚Wir müssen im Spielaufbau variabel sein und mehr Torchancen kreieren‘, erklärt er. Mit einem vertikalen Spiel und besseren Passrichtungen soll das Team stärker werden. Platz 12 ist das Minimalziel, aber Polanski hofft auf mehr: ‚Ich sage, dass Platz zwölf das Minimalziel ist. Und dass ich alles dafür tue, das Maximale herauszuholen.‘

Wie sieht Polanski den Borussia-Fußball?

Polanski will ein aggressiveres Spiel mit mehr Tiefe. ‚Über Steil-Klatsch-Situationen, über das Andribbeln in die Tiefe, das Erkennen von Räumen oder das Schaffen von Überzahlsituationen‘, beschreibt er seine Vorstellungen. Die Vorbereitung soll hart sein, um den Gegner unter Druck zu setzen. Das nächste Spiel gegen SC Freiburg (6. Februar 2027) wird zeigen, ob die Pläne aufgehen.