Gladbach hat Zento Uno (22) und Daiki Hashioka (27) verpflichtet, um die rechte Außenbahn zu stärken und die japanische Präsenz im Kader zu erweitern. Der Klub steht nach der Saison 2025 auf dem 14. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 30 Punkten, 7 Siegen, 9 Unentschieden und 13 Niederlagen, aktuelle Form LDDWL.
Wer sind die Neuzugänge?
Uno kommt von Shimizu S-Pulse und ist für sein aggressives Pressing bekannt. Er betont, dass er jeden Zweikampf voll einsteigt und bereit ist, gegen Konkurrenz wie Florian Neuhaus und Enzo Leopold zu beweisen, was er kann. Hashioka, zuvor bei Slavia Prag ausgeliehen, spielt primär als rechter Verteidiger, kann aber auch in der Innenverteidigung unterstützen. Er erklärt, dass Disziplin und Teamgeist aus Japan ihm den Einstieg erleichtern.
Warum die japanische Verbindung wichtig ist
Seit Yuki Otsu 2011/12 hat Gladbach kontinuierlich japanische Talente verpflichtet – Ko Itakura, Shio Fukuda, Shuto Machino und Kota Takai folgen. Sportchef Rouven Schröder (50) sieht in der kulturellen Ähnlichkeit zwischen Japan und Deutschland einen Vorteil für die Integration. Beide Spieler betonen, dass die japanische Mentalität, bis zur letzten Sekunde zu kämpfen, gut zu den deutschen Trainingsmethoden passt.
Wie passt das ins aktuelle Team?
Hashioka kommt, weil Yukhim Konoplia (26) sich das Innenband gerissen hat. Obwohl er als Rechtsverteidiger eingestuft wird, will er vor allem die rechte Außenbahn besetzen und dort für Gladbach kämpfen. Uno erlebt seine erste Auslandsstation und schätzt die Nähe zu Düsseldorf, wo japanische Restaurants und Läden ihm ein Stück Heimat bieten.
Was bedeutet das für die kommende Saison?
Mit den neuen Japanern hofft Gladbach, die Defensivschwäche zu reduzieren – bisher 49 Gegentore in der Saison. Der nächste Gegner ist ein Auswärtsspiel gegen FSV Mainz 05 am 13. Februar 2027, wo Gladbach als 9. Platzierter im Table gilt. Die beiden Neuzugänge sollen sofort einsatzbereit sein und das Team dabei unterstützen, aus der unteren Tabellenhälfte aufzusteigen.
