Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder hat bei der Saisonanalyse seine Macht unter Beweis gestellt. Schröder und sein Team saßen mit Trainer Eugen Polanski, der Geschäftsführung und dem Präsidium am Tisch, um die Zukunft des Trainers zu diskutieren. Letztlich galt die Schröder-Entscheidung: Polanski bleibt. Schröder hat seit seinem Amtsantritt im Oktober ein eigenes Team aus Vertrauten aufgebaut und mit André Hechelmann und Christoph Menke-Salz zwei neue Direktoren eingestellt. Damit stärkte er frühzeitig seinen Einfluss im Gladbacher Machtgeflecht. Polanski ließ er nun wochenlang zappeln, erzwang damit eine Selbstreflexion des Trainers. Schröder wollte sicherstellen, dass Polanski seine Ideen von Struktur und Fußball umsetzt. Er hat seinem Trainer in Gesprächen klare Vorgaben erteilt: eine mutige Spielidee, mehr Intensität, ein System mit Viererkette, den Einbau von Talenten. Auch beim Kaderumbau geht Schröder schonungslos vor. Streichkandidaten signalisiert er klar, dass sie gehen sollen. So drängte er etwa mit der Verpflichtung des günstigeren Daniel Batz Ersatzkeeper Jonas Omlin zur Flucht. Auf dem Transfermarkt schaffte er bereits vor der komplizierten WM-Phase Fakten, erzielte mit Batz, Hugo Bolin, David Herold, Enzo Leopold, Yukhym Konoplya und Zento Uno frühzeitige Einigungen. Schröder reißt in Gladbach immer mehr die Macht an sich. Erstmals seit dem Ende von Ex-Boss Max Eberl hat Borussia wieder eine Führungspersönlichkeit, der intern alle vertrauen und der dem Verein auch in der Außendarstellung ein Gesicht gibt.
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Gladbach: Rouven Schröder übernimmt die Macht
Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder hat bei der Saisonanalyse seine Macht unter Beweis gestellt und entschieden, dass Trainer Eugen Polanski bleiben soll. Schröder hat sein eigenes Team aufgebaut und wird den Kaderumbau vorantreiben.
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