Borussia Mönchengladbachs Trainer Eugen Polanski hat auf die jüngsten Spekulationen über seine mögliche Entlassung am Saisonende reagiert. Der Coach, der ursprünglich interimistisch die erste Mannschaft übernahm und später einen längerfristigen Vertrag erhielt, sieht sich mit Gerüchten konfrontiert, die durch eine Reihe uninspirierten Leistungen genährt werden.
Polanski, der vor seiner Beförderung von den Gladbacher U23-Junioren noch nie einen Bundesligisten trainiert hatte, übernahm die Mannschaft in einer turbulenten Phase. Die anfängliche Übergangslösung mündete im November in einem festen Engagement, doch die Ergebnisse blieben oft hinter den Erwartungen zurück.
Die jüngsten Kommentare von Sportdirektor Rouven Schröder nach dem 0:0-Unentschieden gegen Wolfsburg deuteten darauf hin, dass Polanski auf dünnem Eis steht. Ohne eine deutliche Leistungssteigerung in den verbleibenden drei Ligaspielen scheint ein Kurswechsel bei Borussia Mönchengladbach wahrscheinlich.
Auf die Gerüchte angesprochen, zeigte sich Eugen Polanski auf der Pressekonferenz nach dem Spiel überrascht: „Ich lese nicht wirklich viele Nachrichten. Die Gerüchte sind mir wirklich nicht bekannt. Das ist das erste Mal, dass ich davon höre. Ich finde es merkwürdig, wenn solche Spekulationen auftauchen. Vielleicht sind Sie Teil von Gesprächen mit den Borussia-Größen, an denen ich nicht teilhabe.“
Er betonte seine Mission: „Ich habe diesen Job angenommen, um Borussia in der Liga zu halten. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Mit dem heutigen Ergebnis bin ich zufrieden. Unabhängig davon, was die Leute über das heutige Spiel schreiben, bleiben wir als Team unseren Prinzipien treu.“
Polanski äußerte sich zuversichtlich über seine Zukunft: „Ich bin zuversichtlich genug zu behaupten, dass ich, wenn ich meinen Job weiterhin mache, nächstes Jahr der Trainer sein werde. Ich sehe keinen Grund, warum nicht.“
Eine "Abstiegs-Check"-Analyse von Get German Football News prognostizierte, dass Eugen Polanski es schaffen wird, Borussia Mönchengladbach in der Liga zu halten, auch wenn dies nicht unbedingt auf die attraktivste Weise geschehen mag.
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