Gladbachs WM-Teilnehmer Shuto Machino (26) und Jens Castrop (22) sind nach der Weltmeisterschaft wieder im Mannschaftstraining – das Hauptthema ist die sofortige Rückkehr in die Bundesliga-Vorbereitung. Aktuell liegt Gladbach auf Platz 12 in der Bundesliga mit 0 Punkten und hat bislang 0:0 Tore erzielt.

Wie verlief die WM-Teilnahme?

Machino und Castrop spielten für Japan bzw. Südkorea in den USA, Kanada und Mexiko. Japan schied im Achtelfinale aus, während Südkorea bereits in der Gruppenphase ausschied. Beide Spieler kehrten am Dienstag nach dem Turnier zurück, um mit Trainer Eugen Polanski das reguläre Trainingsprogramm aufzunehmen.

Was sagt Trainer Polanski?

Polanski, 40, betont, dass die WM-Erfahrung ein großer Erfolg sei. „Eine WM zu spielen ist eine geile Sache. Es bestätigt jeden Spieler, im 26er-Kader seines Landes zu stehen.“ Er war selbst 2012 bei der Heim-WM für Polen aktiv und kennt die mentale Belastung nach einem großen Turnier. Polanski warnt jedoch vor dem sogenannten „WM-Loch“, das Spieler nach dem Turnier treffen kann.

Warum ist das für Gladbach wichtig?

Die Rückkehr der beiden jungen Offensivkräfte kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Gladbach kämpft derzeit um Punkte und braucht frische Impulse. Polanski hofft, dass die WM-Erfahrungen als Antrieb für Top-Leistungen in der Liga dienen. Ein positives Mindset könnte helfen, das aktuelle Defizit auszugleichen und das Team wieder nach vorne zu bringen.

Was steht als Nächstes an?

Am Samstag um 14 Uhr könnte das Duo im Testspiel gegen den Drittligisten RW Essen erstmals wieder im Fohlen-Trikot zu sehen sein. Dieses Aufeinandertreffen bietet Polanski die Chance, die Spieler nach der WM zu bewerten und sie in die kommende Saison zu integrieren. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die WM-Erfahrungen den Unterschied in den kommenden Bundesliga-Spielen ausmachen.

Wie geht es weiter?

Polanski betont, dass mentale Stärke nach der WM entscheidend ist. „Man muss stark sein, um zwei, drei Wochen später wieder im Klub zu spielen“, sagte er. Die beiden jungen Spieler zeigten bereits ein Lächeln, als sie das Training wieder betraten – ein gutes Zeichen für die kommenden Wochen. Gladbach muss nun schnell Punkte sammeln, um das Tabellenloch zu schließen und die Saison zu retten.