Gladbach holt zurück: Simon Neugebauer kehrt zum Fußballclub zurück. Der 17-Jährige verlässt die Akademie des 1. FC Köln und schließt sich erneut Borussia Mönchengladbach an. Brisant ist der Wechsel nicht wegen großer Profi-Schlagzeilen, sondern wegen des Weges, den Neugebauer geht. Der gebürtige Aachener kam erst im Sommer 2024 aus Gladbach zum 1. FC Köln und nun geht es für ihn wieder zurück an den Niederrhein. Ablösefrei, nach nur zwei Saisons im FC-Trikot.

Was passiert?

Simon Neugebauer erzielte in der abgelaufenen Saison elf Tore in 25 U17-Spielen. Dazu legte der Außenbahnspieler sechs weitere Treffer auf. Spieler und 1. FC Köln ließen eine Vertragsoption verstreichen. Neugebauer gehörte zuletzt zur Kölner U17 und lieferte dort ordentliche Zahlen. Elf Treffer und sechs Vorlagen in 25 Partien sind keine Randnotiz.

Warum ist das wichtig für Gladbach?

Sportlich dürfte auch die Perspektive eine Rolle gespielt haben. Beim 1. FC Köln hatte Neugebauer auf der Außenbahn starke Konkurrenz vor sich. Genannt werden Eymen Erdoğan, türkischer U-Nationalspieler, und Luca Mijatović, österreichischer Nationalspieler. So wird aus dem Kölner Gastspiel ein schneller Rückwärtsgang im Rivalen-Kosmos. Erst Gladbach, dann Köln, jetzt wieder Gladbach. Für Fans beider Klubs hat dieser Weg natürlich Würze. Auch wenn es diesmal „nur“ um den Nachwuchs geht.

Was kommt als nächstes?

Der 1. FC Köln holt mit Len Wörsdörfer ein Sturm-Talent von Borussia Mönchengladbach. Der Transfer ist ein weiterer Beweis für die starke Konkurrenz im rheinischen Fußball. Gladbach profitiert von der Rückkehr von Simon Neugebauer und wird nun mit einem der besten U17-Torjäger in der Region rechnen müssen. Gladbach steht derzeit auf dem 12. Platz in der Bundesliga und hat in dieser Saison noch keine Punkte gesammelt. Die Mannschaft hat in 0 Spielen 0 Tore erzielt und 0 Tore kassiert.