Borussia Mönchengladbach holt den japanischen Kapitän Zento Uno trotz einer Sprunggelenkverletzung. Der 22-Jährige wurde am vergangenen Sonntag mit einer Sprunggelenkverletzung vom Platz getragen. Laut Sky und der Rheinischen Post ist der Transfer dadurch nicht in Gefahr. Erste Untersuchungen von Zento Uno sorgten bei Borussia Mönchengladbach für Erleichterung. Sky schätzt die Ausfallzeit des Shimizu-S-Pulse-Kapitäns auf rund einen Monat. Der ursprünglich für Mitte Juni angesetzte Medizincheck soll entsprechend zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Uno, der in der J1 League als Sechser und gelegentlich als Innenverteidiger eingesetzt wird, bevorzugt einen Wechsel an den Niederrhein, obwohl auch Klubs aus Belgien und den Niederlanden Interesse signalisieren. Das japanische Portal Sponichi beziffert die Ablöse auf rund 100 Millionen Yen, was etwa 500.000 Euro entspricht. Ein Vierjahresvertrag bis 2030 soll beim Bundesligisten auf ihn warten. Der 22-Jährige ist bei den Fohlen als Nachfolger für Rocco Reitz eingeplant, der Gladbach im Sommer verlässt. Zudem soll mit Yukhym Konoplya von Shakhtar Donetsk bereits ein weiterer Neuzugang ablösefrei in den Borussia-Park wechseln. Der Uno-Transfer allein dürfte den Umbau im Gladbacher Mittelfeld nicht abschließen. Neben Reitz verlässt auch Leihspieler Yannik Engelhardt den Verein, weshalb die Fohlenelf nach einem zweiten Mittelfeldmann sucht. Als Kandidat wird Enzo Leopold gehandelt. Der Kapitän von Hannover 96 ist ab Sommer ablösefrei zu haben und gilt als ernsthafte Option für die Borussia.