Gladbach hat am 1. Juli offiziell den Namen ista‑Borussia‑Park eingeführt und gleichzeitig sieben Neuzugänge vorgestellt – ein doppeltes Signal für die Saison 2026/27. Der Verein nutzt die Namenspartnerschaft, um jährlich rund fünf Millionen Euro zu sichern, während die Fans sich auf frische Gesichter im Kader freuen.
Was bedeutet die neue Stadion‑Partnerschaft?
Der ista‑Borussia‑Park ist das erste Mal, dass Borussia Mönchengladbach eine Namenspartnerschaft für das eigene Stadion abschließt. Der Nachhaltigkeitspartner „ista“ sorgt für das neue Schild, das bereits am 1. Juli angebracht wurde. Finanztechnisch bringt die Vereinbarung etwa fünf Millionen Euro pro Jahr, ein Betrag, der gezielt in Spieler, Infrastruktur und Nachwuchs investiert wird.
Wie verändert sich die Zuschauerkapazität?
Für die Saison 2026/27 werden im Südkurven‑Block 2 rund 900 Sitzplätze in Stehplätze umgewandelt. Damit entstehen etwa 1 800 neue Stehplätze, das Gesamtkapazität des Borussia‑Parks steigt von 54 042 auf knapp 55 000 Plätze. Die Maßnahme soll die Atmosphäre an den Spieltagen intensivieren und mehr Fans den direkten Zugang zum Spielfeld ermöglichen.
Welche Spieler kommen neu?
Trainer Eugen Polanski hat bereits sieben Neuzugänge verpflichtet: Torhüter Daniel Batz (35), Linksverteidiger David Herold (23), Rechtsverteidiger Yukhym Konoplia (27), Innenverteidiger Jan Leszczyński (19), Mittelfeldspieler Enzo Leopold (25) und Zento Uno (21) sowie Stürmer Isac Lidberg (27). Diese Spieler ergänzen das Team, das aktuell auf 12. Platz in der Bundesliga mit 38 Punkten (9 Siege, 11 Unentschieden, 14 Niederlagen) rangiert und in den letzten fünf Spielen die Form WLWDD zeigte.
Wer verstärkt das Trainer‑ und Managementteam?
Neben Polanski kommen Co‑Trainer Markus Gellhaus (56) und Jan‑Moritz Lichte (43) hinzu. Der bisherige U23‑Leiter Oliver Neuville (53) und Guido Streichsbier (56) verlassen das Team. Zusätzlich wird Jörn Menger (48) als Athletiktrainer eingesetzt. Im Managementbereich übernimmt Sophie Günthel die Rolle der Spieler‑Betreuungs‑Managerin, während Atsushi Waki als Japanisch‑Dolmetscher unterstützt. Der ehemalige Manager Roland Virkus (59) kehrt als Leiter Scouting & Recruitment im Trainer‑Scouting zurück.
Wie steht Gladbach im Wettbewerb?
Mit 42 Toren und 53 Gegentoren (-11 Tordifferenz) liegt Gladbach derzeit 51 Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München. Die neuen Spieler und das erweiterte Stadion sollen helfen, die Lücke zu schließen und den Verein wieder in die oberen Tabellenregionen zu führen.
Was bedeutet das für die Fans?
Die Kombination aus finanzieller Sicherheit, mehr Platz für Stehfans und frischen Talenten verspricht ein intensiveres Stadionerlebnis. Die ersten Trainings am Sonntag um 12 Uhr markieren den offiziellen Start in die Vorbereitung – ein Moment, den die Anhänger nicht verpassen sollten.
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